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Was ist FEM?

Der Förderverein zur Erforschung des Messie - Syndroms FEM e.V.

Warum gibt es FEM?

Der Verein FEM e.V. wurde im Dezember 1998  unter einem anderen Namen gegründet, unter dem Namen „Anonyme Messies Deutschland“. Die Intension zur Vereinsgründung, entstand in unserer Messie-Selbsthilfegruppe, als wir in einigen Bereichen der Selbsthilfearbeit, den Einfluss eines Wirtschaftsunternehmen  bemerkten. Der Schutz der Messie - Selbsthilfegruppen vor Vermarktung stand also im Vordergrund.

Der Name „Förderverein zur Erforschung des Messie-Syndroms“ ist unserem Anwalt eingefallen, als wir Gründungsmitglieder uns mit einer Klageandrohung dieses Verlages konfrontiert sahen. Wir haben also nichts mit den Verein "Anonyme Messies Deutschland ® e.V.", der 2000 in Berlin gegründet wurde, zu tun.

Die Erforschung dieses Phänomens war sicherlich auch ein Teil unserer Intention zur Vereinsgründung. Wir wollten insbesondere bei der Wissenschaft und auch bei den Therapeuten Aufmerksamkeit erwecken.

Was macht FEM?

Mitte 1998 hat die jetzige Vorsitzende des Vereins, Marianne Bönigk-Schulz, den ersten Fragebogen für Messies entwickelt. Anlässlich drei überregionaler Veranstaltungen sollte dieser eine erste Befragung von Messies darstellen.

Wir bemühten uns, Kontakt zu einer Universität zu bekommen, die diesen Fragebogen auswerten sollte. Ein Mitglied unseres Vereins hat dann glücklicherweise den Kontakt zu Frau Prof. Dr. Gisela Steins von der Universität Bielefeld geknüpft. Damit wurde der Grundstein zu einer ausführlichen Erforschung dieses Phänomens gelegt. Es liegen mittlerweile eine ganze Reihe von Untersuchungsergebnissen vor, die Frau Prof. Dr. Gisela Steins auch schon veröffentlicht hat.  Hier!

 Was hat FEM in den ersten Jahren getan?

In den ersten Jahren hatte der FEM Kontakt zu fast 2000 Betroffenen, aus allen deutschen  Bundesländern, der Schweiz, Österreich, Belgien, England, Niederlande, Frankreich und Spanien.

Zeitgleich mit der Einrichtung der Bundesgeschäftsstelle für Messie - Selbsthilfe - Gruppen, im Jahre 1999, hat FEM auch die Selbsthilfegruppen in der Region Ostwestfalen Lippe begleitet und Behörden und Betroffene im Bundesgebiet bei der Gründung von Messie - Selbsthilfe - Gruppen unterstützt.

Die Hauptarbeit des Verein ist:

  1. das Informieren über die Zusammenhänge dieser Handlungs-Störung (Betroffene, Angehörige, Behörden...)

  2. eine sinnvolle und hilfreiche Selbsthilfegruppenarbeit den betroffenen Menschen nahe zu bringen und auch Selbsthilfegruppen für Angehörige anzuregen.  

  3. eine Anlaufstelle zu sein, bei der Betroffene sich Rat und Unterstützung holen können (Behördenwillkür, Mietauseinandersetzung u.s.w.)

  4. den Therapeuten die Besonderheiten des Messie-Syndroms deutlich zu machen

  5. den Betroffenen bei bestimmten Konstellationen die Behandlungsbedürftigkeit nahe zu bringen 

Der Verein versucht jedes Jahr, eine bundesweite Fachtagung für alle Personengruppen, die mit dieser Störungsart zu tun haben, durchzuführen. Bei diesen Fachtagungen soll ein möglichst breites Spektrum der offenen Fragen abgedeckt werden. Fragen von Behörden, von Therapeuten, von Angehörigen und natürlich auch die vielen Fragen von Betroffenen, die oftmals nicht verstehen, was mit ihnen passiert.

Dann versucht unser Verein in den einzelnen Bundesländern so genannte Arbeitstagungen zu initiieren, und zwar ausschließlich für die Betroffenen (Messies), die in Selbsthilfe - Gruppen gehen und auch für solche, die nicht in eine Gruppe gehen können. Ziel dieser Arbeitstagungen ist es, den Gruppen deutlich zu machen, welches Potential in den Selbsthilfegruppen vorhanden ist und dass man in den Selbsthilfegruppen soziale Kompetenz erwerben kann. Ein weiteres Ziel ist es, dass die Gruppen autonom sind und mit einem gewissen Selbstverständnis diese gruppeninternen Abläufe der Arbeitstagung für sich nutzen können.

Warum gibt es die Bundesgeschäftsstelle für die Messie - Selbsthilfe?

Aus eigener leidvoller Erfahrung heraus, als bei Gruppen - Problemen, keine wirklich hilfreiche Stelle da war, die sich mit Selbsthilfe für Messies auskannte und das Betroffene nur auf das Lesen von Ratgeber-Büchern verwiesen wurde, hat zur Gründung der Bundesgeschäftsstelle geführt. 2009 entwickelte sich daraus das Messie-Selbsthilfe-Netzwerk (-M-S-N-) mit seinen Landesverbänden damit zukünftig Betroffene und Angehörige sich nicht allein gelassen fühlen müssen.

Wie finanziert sich FEM?

Unsere Arbeit war und ist nur möglich durch die Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen, wie auch Spenden von Betroffenen und Angehörigen die einen Teil der anfallenden Ausgaben von FEM abgedeckt.

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Stand: 18. Januar 2012

Förderverein zur Erforschung des Messie - Syndrom 
FEM e.V. - Tegerstraße 15 - 32825 Blomberg - Telefon 05236-888 795, Fax 05236-888 796 e-Mail: infos @ femmesies.de