Satzung des:

FÖRDERVEREINS ZUR ERFORSCHUNG DES MESSIE-SYNDROMS (FEM) e.V.

Stand: 31.08.2000

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
  1. Der Verein führt den Namen "Förderverein zur Erforschung des Messie-Syndroms (FEM)" mit dem Zusatz  "e. V.".
  2. Der Verein ist unter der Nummer 5 VR 432 im Vereinsregister des Amtsgerichtes Blomberg eingetragen und hat seine Sitz in Blomberg.
  3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit
  1. Zwecke des Vereins ist es, die Messie - Probleme in allen ihren Erscheinungsformen, einschließlich der mit ihnen häufig verbundenen psychischen und psychosozialen Störungen wie z.B. Ängste, Depressionen usw. durch geeignete Maßnahmen zu bekämpfen. Dazu gehört insbesondere Maßnahmen der Information und Aufklärung, Therapie sowie Forschung über die Messie - Problematik und deren psychische Begleiterscheinungen.
  2. Der Verein verfolgt selbstlose, ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist weder konfessionell noch politisch gebunden.
  3. Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch:
  • Hilfestellung, Unterstützung und Beratung von Betroffenen und deren Angehörigen.
  • Unterstützung und Initiierung von Selbsthilfeaktivitäten in dem den Vereinszweck berührenden Bereich.
  • Information und Aufklärung über die Messie - Problematik.
  • Erarbeitung, Bekanntmachung und Verbreitung von Methoden zur Behebung der Messie - Probleme sowie Förderung der Anwendung dieser Methoden.
  • Organisation und Förderung von Informationsveranstaltungen zur Verbesserung und Behebung der Messie - Problematik.
  • Förderung der wissenschaftlichen Forschung über die Messie - Problematik und deren psychosozialen Begleiterscheinungen.

Zum Zwecke des Verein gehören weiterhin die Mittelbeschaffung für die Erfüllung seiner Aufgaben.

4.   Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Freie Rücklagen dürfen gebildet werden, soweit die Vorschriften des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts dies zulassen.

5.   Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstig werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft
  1. Als Mitglieder können natürliche Personen aufgenommen werden, die die Gewähr dafür bieten, den Verein bei der Verfolgung seiner Zwecke zu unterstützen. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen.
  2. Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet der Vorstand des Vereins.
§ 4 Verlust der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
  2. Der jederzeit mögliche Austritt erfolgt durch schriftliche, formlose Erklärung an den Vorstand. Dabei ist eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten.
  3. Ein Mitglied kann aus wichtigen Grund oder bei Vorliegen triftiger Gründe aus dem Verein ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen, das binnen eines Monats Widerspruch erheben kann. Über den Widerspruch entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges ein von der Mitgliederversammlung gewähltes Schiedsgericht.
§ 5 Recht der Mitglieder
  1. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und zur Ausübung des Stimmrechtes.
  2. Ein Mitglied kann sich bei der Beschlussfassung durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Schriftliche Vollmacht ist erforderlich. Vertretene Mitglieder zählen als erschienene Mitglieder.
  3. Das Stimmrecht eines Mitgliedes ruht während der Dauer des Ausschlussverfahrens. Dennoch abgegebene Stimmen werden bei der Feststellung der beschlussfähigen Anwesenheit und der Abstimmungsergebnisse nicht berücksichtigt. Für diese Zwecke gelten nur die Stimmberechtigten Mitglieder als erschienen.
  4. Den Mitgliedern stehen die Leistungen und Angebote des Vereins ohne zusätzlichen Kostenaufwand zu Verfügung.
§ 6 Beiträge
  1. Der Verein kann Mitgliedsbeiträge erheben.
  2. Über die Festsetzung von Beiträgen und deren Höhe sowie Zahlungsart beschließt die Mitgliederversammlung.
§ 7 Organe
Organe des Vereins sind:
  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand. 
§ 8 Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung wird mindestens jährlich einmal abgehalten. Weitere Mitgliederversammlungen können bei Bedarf oder wenn ein Drittel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angaben des Zweckes und der Gründe verlangt, einberufen werden.
  2. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand mindestens zwei Wochen vor dem Tag der Versammlung unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung schriftlich durch einfachen Brief.
  3. Die Tagesordnung wird vom Vorstand aufgestellt. Vorschläge auf Änderung der Satzung müssen dem Einladungsschreiben mit dem vollen Wortlaut beigefügt werden. Für Anträge von Mitgliedern auf Änderung der Satzung gilt Satz 2 entsprechend.
  4. Die Versammlung leitet der Vorsitzende des Vorstandes und bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter.
  5. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die der Versammlungsleiter und der von ihm benannte Protokollführer unterzeichnen.
§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung hat insbesondere nachstehende Aufgaben:
  • die Wahl des Vorstandes
  • die Wahl des Schiedsgerichtes
  • die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes und des Kassenberichtes
  • Beschlussfassung über den Haushaltspan
  • Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
  • die Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen und deren Änderung
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen.
§ 10 Beschussfähigkeit und Beschlussfassung der    Mitgliederversammlung
  1. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder erschienen ist. Ist dies nicht der Fall, so hat der Vorstand unverzüglich gemäß § 8 Abs. 2 eine neue Mitgliederversammlung mit denselben Tagungspunkten und unter Hinweis darauf einzuberufen, dass diese Versammlung in jedem Fall beschlussfähig ist.
  2. Die Versammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Handelt es sich um Wahlen, entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
  3. Zu einem Beschluss der Mitgliederversammlung über eine Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder erforderlich.
  4. Zur Änderung des Vereinszweckes bedarf es der Zustimmung aller Mitglieder.
§ 11 Der Vorstand
  1. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.
  2. Den Vorstand bilden: - der Vorsitzende - zwei stellvertretende Vorsitzende.
  3. Jeweils zwei dieser Vorstandsmitglieder sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt. Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden sind untereinander gleichberechtigt.
  4. Verfügungsberechtigt sind zwei dieser Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich.
  5. Der Vorstand haftet dem Verein bei Schäden nur für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. 
§ 12 Wahl, Amtsdauer des Vorstandes
Der Vorstand wird jeweils für drei Jahre gewählt. Die Amtszeit endet mit der Mitgliederversammlung, die die Neuwahlen vorgenommen hat. Wiederwahl ist zulässig.
§ 13 Aufgaben des Vorstandes
  1. Der Vorstand bereitet die Mitgliederversammlung vor und beruft diese ein.
  2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Im obliegt die Grundsatzentscheidungen über die Beschaffung und Verwendung der Mittel.
  3. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder, sowie in der Satzung nichts anderes bestimmt ist. Einer Zusammenkunft bedarf es nicht, wenn alle Vorstandsmitglieder einem Vorschlag oder Beschluss schriftlich zustimmen.
  4. Der Vorstand hat alsbald nach Schluss des Geschäftsjahres den Kassenbericht zu erstellen und der Mitgliederversammlung den Kassenbericht zu erstatten. 
§ 14 Auflösung
  1. Über die Auflösung des Vereins kann nur eine allein für diesen Zweck einberufene Mitgliederversammlung beschließen. Hierzu müssen zwei Drittel der Mitglieder erschienen sein. Für die Auflösung müssen drei  Viertel der erschienenen Mitglieder stimmen.
  2. Bei Beschlussunfähigkeit ist vom Vorstand unverzüglich gemäß § 10 Abs. 1 Satz 2 eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die ebenfalls mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Erschienenen beschließt.
  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine steuerbegünstigte Körperschaft für Zwecke der Gesundheitspflege, die es unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat. Der Beschluss bedarf der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.
§ 15 Errichtung
Diese Satzung wurde errichtet am 28. Dezember 1998.
 Zur Startseite!
 Zurück